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Tipps für das richtige Lagern von Brennholz und welche Holzarten das beste Holz zum Verfeuern sind

Schon seit Hunderttausenden von Jahren heizen wir mit Holz. Ein Feuer im Kamin sorgt nicht nur für romantische Stimmung und wohlige Wärme, sondern ist auch besser für Umwelt und Klima als andere Haizarten. Allerdings will Brennholz richtig gelagert werden - gerade im Winter - und nicht jede Holzart ist gleich gut zum Verfeuern geeignet.
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#1 Tipps rund ums Brennholz: Winter ist Brennholzzeit

Die ideale Zeit, um Brennholz zu schlagen, ist jetzt im Winter. Kürzen lassen sich die Baumstämme am besten mit der Kettensäge oder einer Brennholzsäge. Die etwa 30 Zentimeter langen Stücke sollten dann aufgespalten werden, um die Lagerzeit zu verkürzen. Egal ob mit Axt oder elektrischem Holzspalter: Am besten das frische Holz gleich verarbeiten, da es sich in feuchtem Zustand leichter spalten lässt als in trockenem. Wenn ihr euer Holz schnell und effizient spalten wollt, solltet ihr in unserem Shop zuschlagen. Spaltet ihr noch oder stapelt ihr schon?

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#2 Tipps rund ums Brennholz: Brennholz richtig lagern und Lagermöglichkeiten selbst bauen

Wer sein Brennholz selbst schlägt, muss es zum Trocknen auch richtig lagern. Denn je trockener das Holz, desto höher ist der Heizwert und damit die Umweltbilanz. Schnittfrisches Holz hat eine Feuchtigkeit von ca. 40 - 70 % und würde beim Verbrennen stark qualmen oder sogar giftige Gase freisetzen. Daher ist die Trocknung und damit die richtige Lagerung wichtig.
Oft bieten sich hier rechteckige Stapel mit einer luftdurchlässigen Abdeckplane an. Spezielle Brennholzregale oder Kaminholzunterstände gibt es auch, die sind aber oft recht klein.

Achtet darauf, dass ihr das Holz mit der Rinde nach unten lagert, damit es nicht fault. Außerdem sollte die breite Spaltfläche von der Wetterseite wegzeigen. Stapelhilfen schützen das Holz vor Feuchtigkeit von unten und sorgen besonders an den Rändern für Stabilität. Ähnliche Konstruktionen lassen sich auch aus Paletten und Holzlatten günstig selberbauen.
Wer eine dekorativere statische Konstruktion bevorzugt, kann sich einmal an einer Holzmiete wie im obigen Bild versuchen. Diese traditionelle Art, das Brennholz rund zu stapeln, ist in einigen Teilen Deutschlands verbreitet und sorgt für optimale Luftzirkulation.

#3 Tipps rund ums Brennholz: Diese Holzarten haben die besten Eigenschaften

Nicht alle Naturhölzer haben die gleichen Brenneigenschaften. Laubhölzer bilden weniger Harz, haben daher eine längere Brenndauer und verlieren weniger Volumen beim Trocknen. Ihr Brennwert ist also höher, besonders bei der Weißbuche, deren Holz aber auch teurer ist und mehr Kraft beim Spalten braucht. Die Buche hat eine schöne Flammen- und Glutentwicklung und eignet sich gut für offene Öfen.
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Birke und Esche sind wegen ihrer leicht bläulichen Flammen beliebt und sie duften durch ätherische Öle angenehm. Einen überdurchschnittlichen Heizwert und eine besonders lange Brenndauer hat die Eiche, allerdings muss das Holz durch den hohen Anteil an Gerbsäure fachmännisch verwendet werden. Nadelholz dagegen ist günstiger als Laubholz und es bleibt weniger Asche übrig, sodass der Reinigungsaufwand geringer ist - dafür brennt es schneller ab. Fichtenholz beispielweise ist ein super Anzünder durch seine schnelle Anbrenngeschwindigkeit. Allerdings eignet es sich nicht im großen Stil für Kaminöfen, weil es beim Brennen für Glutspritzer sorgt, wenn die Harzblasen im Holz platzen.

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